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Adaptogene - Was sie sind und was sie können

13.01.2021 10:07

Adaptogene, abgeleitet von dem lateinischen Wort adaptare oder dem englischen to adapt, was jeweils mit anpassen übersetzt wird, besitzen sie die Fähigkeit, sich an jeweilige Umstände anzupassen.
Ob Maca, Ginseng, Reishi, Cordyceps, Ashwagandha, Schisandra oder Rhodiola - all diese Heilpflanzen wachsen unter starken Witterungsverhältnissen, wie Sonneneinstrahlung und Klimaschwankungen. In ihrer Wirkungsfähigkeit spiegelt sich das Wesen der Pflanzen, nämlich ihre Widerstandsfähigkeit, wider. Denn mit genau dieser außerordentlichen Eigenschaft, ihrer Anpassungsfähigkeit, können Sie auch dem Menschen helfen, den äußeren Umständen gewachsen zu sein. Dem menschlichen Organismus zugeführt, verhalten sie sich hier ihrem Wesen nach, indem sich ihre Widerstandskraft auf uns überträgt. Insofern machen sie ihrem Namen alle Ehre.

Adaptogene

Wirkungsweise: Ihr Name ist Programm

Eng verbunden mit ihrer Bezeichnung ist also auch ihre Wirkungsweise. Denn Adaptogene helfen uns, unseren Organismus auf vielfältige Weise zu stärken, wirken sie doch nicht nur jeweils auf einen Schwerpunkt. Wenn eine Erkrankung vorliegt, können sie diese ausgleichen oder lindern. Bei Gesundheit wirken sie stärkend und vorbeugend, also präventiv. So wirken sie ganz im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und auch der Lehre des Ayurveda, wo sie seit mehreren Jahrtausenden hohe Anerkennung als Heilmittel genießen. Denn sie helfen, unsere Defizite auszugleichen, Überfunktionen zu senken oder zu normalisieren. So erhöhen sie natürlich - im doppelten Sinne - unsere Anpassungsfähigkeit, indem sie die Stressachse (HHN-Achse) regulieren, den anabolen Stoffwechsel unterstützen und zudem zellschützend fungieren.
Adaptogene setzen in ihrer Wirkung auf der Zellebene an und passen sich der jeweiligen Gegebenheit an. Damit unterstützen sie den menschlichen Organismus dabei, sich selbst zu helfen.

Was sie können

Adaptogene können den Zustand des Körpers erkennen und sich in ihrer Wirkungsweise entsprechend anpassen. Daher kann man sie als intelligente Superfoods als in ihrer Kategorie einzigartig bezeichnen. Denn auch wenn oder gerade weil sie in dieser Eigenschaft folgerichtig unspezifisch wirken, da individuell verschieden, stellen sie das Gleichgewicht des Körpers wieder her - und zwar genau dort, wo etwas aus dem Lot geraten ist: eine Störung vorliegt oder eine Schwäche. Weil Defizite so ausgeglichen werden, wird man gleichzeitig widerstandsfähiger gegen alle möglichen Einflüsse, die biologischer, chemischer und physikalischer Art sein können. Hierzu zählen auch Umwelteinflüsse wie starke Klimaschwankungen, Schadstoffe, psychologische Faktoren (zum Beispiel Depressionen oder Angst) oder hohe körperliche Belastungen wie etwa im sportlichen Trainings oder Wettkämpfen sowie ungünstige Be- bzw. Überlastungen. Adaptogene können Ermüdungserscheinungen ausgleichen, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhöhen, stressbedingte Aufmerksamkeitsdefizite kompensieren und die Entspannung, sprich die Stressregeneration, fördern.
Konkret können Adaptogene beispielsweise nicht einfach nur den Blutdruck senken, wie ein Medikament sich dem Symptom widmet, sondern langfristig individuell das menschliche System in das natürliche Gleichgewicht zurückbringen helfen, also die Ursache des gesundheitlichen Defizits ausbalancieren. - Ist es doch schließlich ihr Ziel, das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen, als Voraussetzung für einen gesunden Mechanismus, der es schafft, sich den Einflussfaktoren anzupassen und diese zu verarbeiten, ohne selbst dabei zu schaden zu kommen.
Ihrer einzigartigen Vielfältigkeit ist es zu verdanken, dass sie verschiedene Erkrankungen lindern können, das Immunsystem stärken sowie das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel, sprich bei vielen sogenannten Zivilisationskrankheiten, die ja durch den Lebenswandel entstehen, Abhilfe schaffen können. Aber auch bei Hormonschwankungen wirken wohltuend wie auch insgesamt durch ihr ausgleichendes Wesen auf Körper, Geist und Seele.

 

Adaptogene - ein Geheimtipp (nicht nur) für Sportler

Adaptogene sind für Sportler oder generell Aktive, aber auch für jeden, der etwas für sein Wohlbefinden und die Gesundheit tun möchte, interessant. Denn sie unterstützen auf ganz natürliche Weise die Regenerationsprozesse, dort, wo sich die eigenen Schwerpunkte verbergen.
Dazu zählt eben nicht nur die körperliche Konstitution und Leistungsfähigkeit, sondern auch die geistige, mentale, psychische - sprich alles, was in Stress, ob positiv oder negativ, ausarten kann. Sie bilden Energiereserven in adaptiver Form. Diese Energie steht dann in einer akuten Stresssituation zur Verfügung, ohne dass den jeweiligen Zellen dafür Kraft entzogen wird. Diese Energie ist dann sanft, im Gegensatz zu der, die man durch Aufputschmittel wie Kaffee oder Guarana erzeugt, aber dennoch kraftvoll. Denn durch Adaptogene wird die Leistungsfähigkeit dauerhaft, kontinuierlich erhöht und konstant gehalten, da sie dem Organismus helfen, sich auf die jeweils stressige Situation einzustellen und sie zu bewältigen, ja sie ausbalanciert, wodurch auch eine schnellere und nachhaltige Regeneration erreicht wird.
Auf sportlich Aktive bezogen, heißt das, dass Adaptogene dabei helfen, sich auf höhere körperliche und seelische Stresssituationen mit einem klaren, sicheren und ruhigen Geist einzustellen, beispielsweise vor oder während eines Wettkampfes oder eine wichtigen Verhandlung. Aber auch der anschließende Regenerationsprozess wird nach intensiven Trainingseinheiten durch sie optimiert, Zellen geschützt und die Ausschüttung von Stresshormonen wird reduziert. Sie können die Müdigkeit verringern und, regelmäßig eingenommen, sogar die Lactatwerte verringern. Ebenso können sie stressbedingten Krankheiten und gesundheitlichen Langzeitschäden entgegenwirken.
Davon profitieren nicht nur Sporttreibende, sondern auch alle Aktiven oder jeder Mensch, der präventiv und dauerhaft etwas für sein Wohlbefinden und die körperlich-geistige Balance tun möchte.

 

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Vorteile und Dosierung

Im Gegensatz zu Stimulanzen, wie Kaffee oder Gurana, und Medikamenten sind sie gut verträglich, machen nicht abhängig und verursachen keine unangenehmen Nebenwirkungen, wie Schlafstörungen. Das gilt für einmalige Einnahmen ebenso wie für die langfristige Versorgung.
In der Regel ist die Dosierung individuell zu erproben. Jedoch setzt man sich dabei keiner Gefahr, wie etwa einer Überdosierung oder Abhängigkeit aus. Vielmehr kann als Faustregel gelten: Probiere es zunächst mit der geringsten Menge und schau, ob es wirkt bzw. stark genug wirkt.
Adaptogene stellen uns also Kräfte zur Verfügung, unabhängig davon, ob man gesund oder krank ist, und helfen, gesund und vital zu bleiben oder es zu werden sowie langsamer zu altern und länger zu leben. Nicht umsonst werden Adaptogene daher nach der Lehre des Ayurveda oder der TCM als verjüngende Pflanzen bezeichnet, da sie Krankheiten vorbeugen und die Lebenskräfte aktivieren können.
Darüber hinaus stärken sie die positiven Effekte anderer Substanzen, so wenn man mehrere Adaptogene zusammen einnimmt oder sie zum Beispiel mit Magnesium oder anderen natürlichen Mineralstoffen und Vitaminen kombiniert. Dann wird ihnen sogar eine redox-antioxidative, also zellschützende, Wirkung zuteil.
Adaptogene helfen darüber hinaus, die Ursachen verschiedener Symptome zu kompensieren und Heilungsprozesse anzukurbeln. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt, da man weniger anfällig für Krankheiten ist, wenn man regelmäßig das oder die geeigneten Adaptogene zu sich nimmt. Dann regulieren sie den Organismus, sodass man wieder gesund wird oder bleibt.
Somit fungieren sie auch stark präventiv, ist doch „Vorbeugen ist besser als heilen“, wie ein altes Sprichwort besagt.

 

Adaptogene - eine eigene Kategorie

Beurteilt man Adaptogene nach ihren einzigartigen Fähigkeiten, kann man ihnen durchaus eine eigene Kategorie zuschreiben. Adaptogene können separat dauerhaft oder einmal eingenommen ihre wunderbare Wirkung entfalten. Um diese genau auszuloten, bedarf es der intensiveren Beschäftigung, die sich aber auf jeden Fall lohnt. Ein paar Eckdaten sollen im Folgenden die bekanntesten unter ihnen kurz vorstellen.
Maca gilt als Superknolle der Inkas. Diese Heilpflanze weist einen hohen Eisen- und Proteingehalt auf, kann Beschwerden im Klimakterium oder auch andere Hormonschwankungen ausgleichen. Auch vermag Maca Koffein zu ersetzen und Stress und Ängste zu reduzieren.
Die sogenannte Zauberwurzel Ginseng aus dem Nord-Osten Chinas beinhaltet als bioaktive Substanz zahlreiche Aminosäuren, Mineral- und Vitalstoffe wie auch Vitamine, durch die sie eine starke präventive Wirkung hat und sogar zur Krebsbehandlung eingesetzt wird. Sie wirkt gegen Erschöpfung jeglicher Art, hält Blutzucker und Blutdruck in Schach und stärkt unsere Konzentration und das Gedächtnis. Als „Pflanze des ewigen Lebens“, wie Ginseng auch bezeichnet wird, bringt sie körperliche und geistige Energie zurück und wirkt sogar potenzfördernd.
Das auch als Schlafbeere bekannte Ashwagandha verleiht uns u.a. mehr Widerstandskraft, indem es die Regenerationsphasen verkürzt. So wird beispielsweise die Tiefschlafphase intensiviert. Sie kann die Hormone regulieren (zum Beispiel bewirken, dass eine geringere Schilddrüsendosis notwendig ist oder Beschwerden während des Klimakteriums ausgleichen). Zudem wirkt sie Muskelschwund entgegen, reduziert Stress, Angst sowie Depressionen und steigert Leistungsfähigkeit und Vitalität. Sie bringt noch viele andere Vorteile mit sich und wird auch begleitend bei Chemotherapie eingesetzt, um hier die Nebenwirkungen erträglicher zu gestalten.
Der Reishi-Pilz symbolisiert in der TCM wegen seiner ihm nachgesagten spirituellen Kraft das ewige Leben, da er ausgleichend und präventiv wirken kann. Auch wenn dieser glänzende Pilz nicht gerade jedermanns Sache auf dem Speiseplan ist, glänzt er doch mit seinen gesundheits-fördernden Inhaltsstoffen. Denn er enthält wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, Spurenelemente sowie essentielle Aminosäuren u.a. So kann der Reishi, als Pulver zermahlen, unser Immunsystem stärken, unsere Zellen schützen und gegen verschiedene Krankheiten präventiv wirken, beispielsweise gegen Entzündungen, Allergien, Leber- und Nierenprobleme, gegen Magengeschwüre, Diabetes, Atemwegs- oder Hauterkrankungen. Störungen des Stoffwechsels kann er regulieren, Herz-Kreislauferkrankungen, Wechseljahresbeschwerden, Depressionen und Ängsten entgegenwirken. Da er durch seine adaptogene Wirkung zudem Erschöpfungs-erscheinigungen und Schlafprobleme ins Lot bringt, Krankheiten helfen kann, vorzubeugen, gilt er auch als „Jungbrunnen“ oder wie wir es heute nennen als: Anti-Aging-Mittel.
Auch der Cordyceps, der „Pilz der Kaiser“, wie er auch bezeichnet wird, reiht sich in die Reihe der adaptogenen Wirkmechanismen nahtlos ein. Der seltsame Raupenpilz wird traditionell als Heilmittel geschätzt, da er viele Beschwerden lindern kann, zum Beispiel ebenfalls bei Stress hilft, Leber und Nieren regulieren vermag, ebenso den Blutzucker und das Cholesterin, die Zellen schützt, das Gehirn aktiviert und damit die Konzentrationsfähigkeit steigert - aber auch wegen seiner zur Potenzsteigerung und positiven Auswirkung auf die Fruchtbarkeit.

 

Fazit

Ob Maca, Ginseng, Reishi, Cordyceps, Ashwagandha, Schisandra oder Rhodiolam, Amla, Eleuthero, Heiliges Basilikum oder weitere: Sie alle sind Adaptogene, Heilpflanzen aus aller Welt mit besonderen vielfältigen Eigenschaften und adaptogener Wirkung, die es sich individuell zu erproben lohnt.
Als Generalisten wirken sie auf den Menschen in seiner Gesamtheit. Durch sie können wir beispielsweise besser mit Stress umgehen oder widerständiger und vitaler werden. Sie wirken gesundheitsfördernd und damit präventiv auf allen Ebenen. Adaptogene reichern unseren Energiehaushalt im Sinne von (Widerstands)kraft an und helfen uns, wieder umfassend - mit Körper, Geist und Seele - ins natürliche Gleichgewicht zu kommen. Denn sie geben an uns ihre wichtigen Informationen weiter, die sie selbst der Natur und ihren Umständen entnommen haben.