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Protein / Eiweiß

100% vegane bzw. pflanzliche Proteine (rein pflanzliche Eiweißshakes, Vegan Protein Shake, Vegan Eiweißshake). Wir bieten eine große Auswahl an pflanzlichen Proteinen wie Erbsenprotein, Reisprotein, Hanfprotein, Lupinenprotein, Sojaprotein, Proteine in Rohkostqualität sowie Mehrkomponentenproteine bzw. Proteinmischungen. Hier mehr über vegane Proteine lesen.

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Veganes Proteinpulver - Sinn und generelle Anwendung


Für Sporttreibende, die längerfristig ihre Muskelmasse erhöhen und sich fit halten wollen, stellt sich früher oder später die Frage nach der richtigen Ernährung. Mit einer ausgewogenen veganen Ernährung ist es problemlos möglich, sich gesund zu halten und die sportliche Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Wer allerdings Muskeln aufbauen möchte, kann es im Alltag schon einmal schwierig werden, die benötigte Menge über die Nahrung aufzunehmen. Proteinpulver stellt hierfür eine sinnvolle Ergänzung dar, die dabei unterstützt, fit zu bleiben. Das hat mehrere Gründe: Um Muskelmasse aufzubauen, braucht der Körper Baumaterial zur Herstellung neuer Fasern. Dieses "Baumaterial" gewinnt er unter anderem aus Protein, das zur Herstellung von neuen Muskelfasern benötigt wird. Besonders wichtig ist dabei, dass der Körper mit den acht essenziellen Aminosäuren (Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, und Valin) ausreichend versorgt wird. Aus den essenziellen Aminosäuren kann der menschliche Organismus u.a. alle für ihn notwendingen nicht-essenziellen Aminosäuren herstellen. Ohne eine ausreichende Proteinversorgung greift der Körper im Extremfall auf eigene Muskelmasse zurück, wodurch es zu einem Abbau statt Aufbau kommt. Ein weiterer Pluspunkt liegt darin, dass nach einer intensiven Trainingsarbeit wie Krafttraining unsere Muskeln jedes Mal leicht geschädigt werden - man spricht auch von Mikroverletzungen - und sich erholen müssen. Eine hohe Versorgung mit Protein hilft bei der Regeneration dieser. Außerdem lässt sich mit Proteinpulver auch die eigene Ernährung bereichern. Viele Pulver sind mit verschiedenen Geschmacksrichtungen angereichert und lassen sich so perfekt mit den verschiedenen Tagesmahlzeiten kombinieren. Die Anwendung von Proteinpulver ist denkbar einfach. Die auf der Packung angegebenen Referenzmenge (beispielsweise 30 g) wird mit einer entsprechend größeren Menge Flüssigkeit vermischt und kann dann entweder als Shake getrunken werden oder auch in anderen Lebensmitteln, wie beim Backen und Kochen, verarbeitet werden.

Was sollte man beachten?


Bei Kraftsportlern spricht man von der Faustformel, dass pro Kilogramm Körpergewicht ca. 1,8 g Eiweiß pro Tag aufgenommen werden sollten. Bei sonstigen Sportlern können es auch zwischen 1,2 und 1,4 g sein. Veganes Proteinpulver steht dabei tierischem Eiweiß wie Fleisch oder Eiern nicht unbedingt nach. Soja enthält rund 80-90 % Eiweiß, während Reisprotein mit bis zu 86 % Anteil aufwartet. Eine andere Maßeinheit ist die biologische Wertigkeit. Diese Zahl wird als grobe Richtlinie verwendet, um herauszufinden, wie effizient das über die Nahrung aufgenommene Protein vom Körper in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann. Als Richtwert wird hier das Ei mit einem Prozentsatz von 100 angegeben. Die biologische Wertigkeit von pflanzlichen Nahrungsmitteln liegt generell etwas niedriger. Allerdings sollte man diese lediglich als Orientierungshilfe ansehen. Mit einer geschickten Kombination mehrerer pflanzlicher Proteinquellen kann dieser kleine Nachteil problemlos ausgeglichen werden.

Ein neuer Standard zur Bewertung der Proteinqualität ist der sogenannte PDCAAS (Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score) und wird von der (World Health Organization) bevorzugt um die Qualität eines Nahrungsmittelproteins zu bewerten. Es ist eine Methode zur Bewertung der Qualität eines Proteins, die sowohl auf dem Aminosäurebedarf des Menschen als auch auf seiner Fähigkeit, es zu verdauen, basiert. Der höchste PDCAAS-Wert, den ein Protein erreichen kann, ist 1,0, was bedeutet, dass das Protein 100 % (oder mehr) aller in der Ernährung benötigten Aminosäuren liefert.

Ein wichtiges Merkmal für die Qualität des Proteinpulvers sind ebenso die Anzahl und der Gehalt an Aminosäuren. Als Maß hierfür dient der BCAA-Gehalt. Gemeint sind damit "Branched chain amino acids", also verzweigtkettige Aminosäuren. Zu besagten zählen Valin, Leucin und Isoleucin. Diese Aminosäuren passieren im Körper nicht zuerst die Leber und können somit direkt verwertet werden, wodurch sie für den Körper von Vorteil sind. Sie regen den Muskelaufbau an und schützen nach verschiedenen Studien auch vor einer Überlastung durch Muskeln. Hochwertige Proteinpulver weisen einen hohen Anteil an BCAA. Außerdem ist es auch von Relevanz, welche Menge an essenziellen Aminosäuren in einem Proteinpulver enthalten sind. Hinweise dafür liefern die Angaben zum Aminosäurenprofil bei den Inhaltsstoffen. Sie geben Aufschluss über die Art der Aminosäure und den Gehalt pro 100 g Protein. Letztendlich ist auch der Proteingehalt von Interesse. Diesen erkennt man bei der Auflistung der Nährwerte pro 100 g. Je mehr Protein angegeben ist, umso höher ist natürlich auch der Anteil an reinem Eiweiß.

Inhaltsstoffe, Geschmacksrichtungen und Rohmaterialien

Was ist drin?


Veganes Proteinpulver enthält im Gegensatz zu den gängigen tierischen Bestandteilen nur Eiweiße pflanzlichen Ursprungs. Der Hauptstoff ist bei reinem Proteinpulver selbstverständlich das isolierte Protein, das entweder aus einer oder auch mehrerer pflanzlicher Quellen gewonnen wurde. Relevant sind bei Proteinpulver auch die unterschiedlichen Aminosäuren, die in nicht-essenzielle, essenzielle und semiessenzielle Aminosäuren unterteilt werden. Daneben enthält Proteinpulver sehr geringe Mengen an Fett, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und auch verschiedene wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Eisen sowie Zink. Neben dem Protein kann veganes Proteinpulver auch einige weitere Zusatzstoffe enthalten. Das ist z.B. bei Pulvern mit Geschmacksrichtung der Fall. Es gibt Proteinpulver in den klassischen drei Eis-Geschmacksrichtungen Vanille-, Erdbeer- und Schokogeschmack. Erhältlich sind auch fruchtige Richtungen mit Mango, Banane, Kokosnuss und vielem mehr. Diese Pulver werden häufig mit dem natürlichen Zuckerersatz Stevia oder auch Xylitol gesüßt und enthalten einige unbedenkliche Zusatzstoffe wie natürliche Verdickungsmittel, die für eine bessere Konsistenz sorgen.

Rohmaterialien


Bei der Auswahl des Proteinpulvers stehen verschiedene Rohmaterialien zur Verfügung. Soja ist für Veganer sicherlich DIE Proteinquelle und zählt zu den bekanntesten und auch hochwertigsten pflanzlichen Proteinen. Sojaproteinpulver zeichnet sich durch seinen hohen Eiweißgehalt von etwa 86 g pro 100 g Pulver aus. Es ist damit eine hervorragende Alternative zu tierischem Protein und enthält viele Mineralstoffe sowie hochwertige Aminosäuren. Sojaprotein enthält zudem viel Zink, Vitamin B und andere Nährstoffe, die im Körper die Reduktion von Cholesterin unterstützen können.

Die perfekte Alternative für Allergiker oder solche, denen Soja nicht zusagt, ist Erbse. Es ist insbesondere auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet. Erbsenprotein kommt auf einen Eiweißanteil von etwa 80 % und kann sich damit ebenso sehen lassen wie Sojaprotein. Es enthält alle BCAAs und EAAs, ist leicht verdaulich und kohlenhydrat- sowie fettarm. Es ist reich an Eisen, Calcium, Phosphor und Ballaststoffen und unterstützt damit die allgemeine Leistungsfähigkeit sowie die Aufrechterhaltung eines normalen Energiestoffwechsels. Erbse hat zudem eine sättigende Wirkung und kann somit optimal in den eigenen Speiseplan integriert werden.

Reisprotein kommt ebenso wie Soja auf einen Eiweißanteil von bis zu 86 %. Je nach Produkt variiert dieser Anteil, ist aber immer ausreichend hoch für eine gute Proteinversorgung. Es wird aus der Reiskleie gewonnen und hat ebenso wie Erbse eine sättigende Wirkung. Darüber hinaus enthält das Pulver eine Vielzahl wichtiger Mineralstoffe und Spurenelemente. Auch bei den Aminosäuren kann sich das Reispulver durch seinen hohen Anteil an Asparaginsäure, Leucin oder auch Arginin sehen lassen. Gut geeignet ist Reisproteinpulver aufgrund seiner hypo-allergenen Eigenschaften für ein breites Publikum.

Immer mehr im Kommen ist Hanfprotein. Es wird gerne in Kombination mit anderen Pulvern vertrieben, ist aber auch in Einzelform erhältlich. Reines Hanfprotein hat einen leicht nussigen Geschmack. Der Vorteil von Hanf liegt in seinem hohen Anteil und gutem Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren, denen entzündungshemmende Wirkungen im Körper zugeschrieben werden. Zudem weist es alle 20 Aminosäuren auf und somit auch alle neun essenziellen. Durch seinen hohen Gehalt an Ballaststoffen unterstützt es zudem eine gesunde Verdauung. Hanfprotein hilft beim Muskelaufbau und fördert aufgrund seines hohen BCAA-Anteil auch die Muskelgeneration. Der hohe Arginin-Anteil unterstützt zudem die Durchblutung und kann beim Senken des Blutdrucks helfen.

Neben reinem Soja-, Reis- und Hanfprotein gibt es auf dem Markt auch zahlreiche Mehrkomponenten Proteine. Eine beliebte Kombination ist beispielsweise Erbse und Reis, die mit verschiedenen weiteren Eiweißen wie Hanf oder auch Mandeln kombiniert werden. Auch Soja lässt sich mit allen möglichen anderen Proteinquellen kombinieren.

Immer mehr Menschen legen mehr Wert auf eine nachhaltige Landwirtschaft und Bio Lebensmittel. Auch im Bereich der Sportnahrung greifen immer mehr Konsumenten auf Bio Protein zurück, um sich mit hochwertigen Proteinquellen zu versorgen. Neben Proteinen aus biologischem bzw. ökologischem Anbau wächst auch die Nachfrage nach Produkten aus natürlichen und möglichst unverarbeiteten Eiweißquellen wie z.B. Rohkost Protein.

Nicht nur die Klassiker wie Reis und Soja sind Proteinquellen. Insbesondere für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten finden sich auch sonstige Proteine auf dem Markt. Dazu zählt v.a. Lupinenprotein, welches aus den Samen der Süßlupine gewonnen wird. Dieses enthält etwa 42 g Eiweiß pro 100 g und liegt damit unter dem Gehalt von Soja oder Reis, bietet dafür aber andere Vorteile wie seine Bindefähigkeit zum Kochen und Backen. Weitere pflanzliche Proteinquellen sind Kürbiskern, Mandel oder auch Kichererbse.