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CBD Öl aus Hanf für Sportler

25.04.2019 09:15

Hanf zur Leistungssteigerung und als Supplement für Sportler? Bisher war Hanf eher als Droge mit berauschender Wirkung bekannt, doch es wird immer öfter vom sogenanntem Cannabidiol (CBD) gesprochen. Ist dieser CBD Hype gerechtfertigt? Welche Vorteile bringt eine CBD Supplementation und welche Nebenwirkungen und Probleme sind bekannt? Diese Fragen und mehr werden wir in diesem Artikel beantworten.

CBD Strukturformel mit Hanf Blatt Hanf zählt zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen überhaupt. Bereits vor 5000 Jahren wurde die Hanfpflanze für medizinische Zwecke genutzt. Auch Papier und Kleidung wird seit Jahrtausenden aus Hanf hergestellt. Über 500 Inhaltsstoffe sind inzwischen bekannt, darunter sind Cannabinoide, Proteine, Aminosäuren, Terpene (Ätherische Öle), Zucker, Alkohole, Flavonoide, Vitamine, Hybrocarbone, Aldehyde und Fettsäuren. In der medizinischen Anwendung spielen aber die Cannabinoide die entscheidende Rolle. Zu den Cannabinoiden zählen unter anderem auch das CBD und das THC. Das Tetrahydrocannabinol (THC) ist für die berauschende psychoaktive Wirkung des Hanfs verantwortlich. Das Rauschzustände verursachende THC ist aber nur in bestimmten Hanfsorten zu finden. Der sogenannte Nutzhanf ist eine speziell gezüchtete Sorte, die kein berauschendes THC enthält. Dafür aber eine relativ hohe Menge an CBD, was sie zu einem legalen und guten Rohstoff für die CBD Gewinnung macht. Das CBD kommt dabei in den Blüten und dem oberen Teil der Nutzhanfpflanze vor und ist mit 2% das am häufigsten vorkommende Cannabinoid. Generell können nur 3-4 Cannabinoide in hoher Konzentration in einer Hanfpflanze vorliegen. Mehr als 100 Cannabinoide wurden bereits entdeckt und in 12 Gruppen eingeteilt.

  • Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC)
  • Cannabigerol (CBG)
  • Cannabichromen (CBC)
  • Cannabidiol (CBD)
  • Cannabinol (CBN)
  • Delta-8-Tetrahydrocannabinol
  • Cannabicyclol (CBL)
  • Cannabielsoin (CBE)
  • Cannabinodiol (CBND)
  • Cannabitriol (CBTL)
  • Cannabidivarin (CBDV)
  • Tetrahydrocannabivarin (THCV)

CBD Öl Gewinnung

Wie wird nun aber aus einem Nutzhanf mit hoher CBD Konzentration das reine CBD Öl gewonnen? Es gibt verschiedene Extraktionsverfahren. Eine der weit verbreitetsten ist die Extraktion mit hochprozentigem Alkohol. Auch mit Hilfe von Butan oder gezielter Erhitzung lässt sich das CBD extrahieren, dabei gehen aber jeweils andere wertvolle Inhaltsstoffe verloren und es kann keine Rohostqualität erhalten bleiben. Als eine besonders hochwertige und schonende Extraktionsmethode gilt die CO2 Extraktion. Dabei löst CO2 unter hohem Druck die Substanzen aus dem Hanf, anschließend wird der Druck gesenkt und das CO2 gibt die so gewonnenen Stoffe wieder ab. Bei diesem Verfahren kann das gesamte Spektrum der Pflanzeninhaltsstoffe erhalten bleiben und das CBD Öl enthält zahlreiche weitere Inhaltstoffe darunter: Cannabinol (CBN), Cannabichromen (CBC) und Cannabigerol (CBTL), sowie wertvolle Flavonoide und Terpene auch Chlorophyll, Carotinoide, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe können enthalten sein. Mit Hilfe des CO2 Extraktionsverfahrens kann auch ein CBD Öl in Rohkostqualität gewonnen werden, außerdem können im Endprodukt keine Lösungsmittelrückstände verbleiben und es kann ein sehr reines und sicheres Produkt gewährleistet werden.

CBD Öl Flasche mit Pipette

Wirkweise und Vorteile von Cannabinoiden

Die Wirkungsweise von CBD ist noch nicht so gut erforscht, wie die Wirkungsweise von THC. Dieses dockt an Bindungstellen im Gehirn an den sogenannten Cannabinoid-Rezeptoren. Es gibt zwei Typen dieser Rezeptoren die CB1- und die CB2-Rezeptoren. Die CB2-Rezeptoren liegen außerhalb des Gehirns und spielen auch eine wichtige Rolle für das Immunsystem. Die psychoaktive Wirkung wird durch das andockende THC an die CB1-Rezeptoren im Gehirn verursacht. An diese Bindungstelle docken normalerweise körpereigene sogenannte Endocannabinoide an. Denn auch der Körper selbst kann Cannabinoide herstellen. Dieses gebundene THC an den CB1-Rezeptoren beeinflusst die Signalübertragung an diesen Synapsen, mit Auswirkungen auf das zentrale und periphere Nervensystem. Glücksgefühle, Entspannung und Schmerzlinderung können sich einstellen. Beim CBD scheint der Wirkmechanismus ähnlich, aber weitaus komplexer zu sein. Der größte Unterschied zum THC ist die nicht psychoaktive Wirkung. CBD dockt ebenfalls an die Bindungstellen der CB1- und CB2-Rezeptoren an, kann diese aber über noch ungeklärte Mechanismen auch blockieren. Cannabidiol hat eine sogenannte pleiotrope Wirkung. Dabei können Nebenwirkungen und Wirkungen durch unterschiedliche Wege ausgelöst werden, was in Kombination mit den zahlreichen weiteren Inhaltstoffen eines hochwertigen CBD Öls mit ihren eigenen Wirkmechanismen die Erforschung recht schwierig gestaltet. Dennoch zeigen die Erfahrungen mit CBD Öl zahlreiche Vorteile. Viele CBD Anwender berichten von einer schmerzlindernden Wirkung, was auch durch eine Studie von 2001 bestätigt wird. Die Studie kommt zum Ergebnis, das ähnlich wie bei Capsaicin der Vanilloid-Rezeptor Typ1 stimuliert wird, dies hat eine schmerzhemmende Wirkung. Eine weitere Eigenschaft die Sportlern zu gute kommt ist die entzündungshemmende, bei jedem intensiven Training egal ob im Kraft oder Ausdauerbereich entstehen kleine Verletzungen in den Muskelfasern, die beim anschließenden Regenerationsprozess Muskelwachstum möglich machen. Diese Regeneration kann durch entzündungshemmende Nahrungsmittel und Supplemente optimiert werden. CBD erreicht diese entzündungshemmende Wirkung einerseits durch eine Bindung an den GPR55-Rezeptor und andererseits durch eine Bindung an den Nucleosid-Transporter-1. Und die Verstärkung des Adenosin-Signalweges dadurch konnte in Versuchen der Entzündungsparameter TNF-alpha reduziert werden. Cannabinoide eignen sich außerdem sehr gut als Radikalfänger, dies verleiht ihnen zellschützende Eigenschaften.

CBD Strukturformeln

Darreichungsformen und Dosierung

CBD kann in unterschiedlichen Formen erworben werden, beispielsweise als reines Öl in einer Glasflasche oder als Kapsel die mit CBD Öl gefüllt ist. Auch zur äußerlichen Anwendung sind Cremes und Pasten erhältlich. Für E-Zigarette und Shishas werden auch CBD Liquids angeboten. Hierbei spielt weniger die Darreichungsform selbst eine wichtige Rolle, wichtiger ist die Herstellung und der möglichst schondende Extraktionsprozess des CBD aus der Hanfpflanze. Denn dadurch wird letztendlich ein hochwertiges Produkt generiert. Ebenso wichtig für die Wirksamkeit ist die richtige Dosierung. Die Wirkung von CBD ist recht individuell und jeder Organismus reagiert unterschiedlich auf eine gewisse Dosis. Bei einer Person reichen schon 2 bis 3 tropfen eines 2-prozentigen CBD Öls um Effekte hervorrufen zu können, bei einer anderen Person hingegen löst die doppelte Menge noch keinerlei Effekte aus. Deshalb ist es ratsam immer mit kleinen Doen zu beginnen und zu beginn keinesfalls die Dosierungsempfehlung des Herstellers zu überschreiten, wobei diese in der Regel eher niedrig sind. Werden dann keine unerwünschten Nebenwirkungen festgestellt, kann die Dosierung in den folgenden Tagen langsam erhöht werden. Bei einem 2,5 prozentigem CBD Öl kann man so beispielsweise mit 2 x 5 Tropfen Täglich beginnen, die man sich mit der sublingualen Methode unter die Zunge gibt und dort für ein bis zwei Minuten vom Körper resorbieren lässt, anschließend schluckt man dann die restliche Flüssigkeit. Diese Methode ist nach der Inhalation die schnellste Methode CBD aufzunehmen, dabei steht das CBD dem Körper schon 20 Minuten nach der Einnahme zur Verfügung und ist bis zu sechs Stunden aktiv. Doch eine höhere Dosis ist nicht unbedingt besser, oft gilt bei der CBD Therapie „weniger ist mehr“ und es sollte nicht automatisch die Dosis erhöht werden, wenn sich das gewünschte Ergebnis nicht einstellt. Oft kann es auch zielführend sein die Dosis zu senken, anstatt sie zu erhöhen.

Nebenwirkungen

Allgemein gilt CBD als unbedenklich und verursacht kaum Nebenwirkungen und die meisten treten im Anfangsstadium der Einnahme auf, wo ohnehin mit einer geringen Dosis begonnen werden sollte. Bekannte unbedenkliche Nebenwirkungen sind:

  • Trockenes Gefühl im Mund
  • Erhöhter Tremor bei einigen Parkinson-Patienten
  • Niedriger Blutdruck
  • Benommenheit
  • Schläfrigkeit
  • Probleme mit dem Einschlafen
  • Gezügelter Appetit

Ausnahmen bei Schwangerschaft und medikamentöser Behandlung

Auf die CBD Öl Einnahme verzichten sollten schwangere Frauen, da sich CBD negativ auf Enzyme auswirken kann, die in der Schwangerschaft zur vollständigen Funktion der Plazenta benötigt werden. Dieser Effekt auf die Plazenta wird von vielen als einzig echte Nebenwirkung von CBD angesehen. Ebenfalls vorsichtig sollte man bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten sein. Denn CBD kann mit einigen Arzneimitteln wechselwirken und die Art und Weise verändern, wie die Arzneimittel im Körper metabolisiert werden. Das liegt am Einfluss auf die Aktivität einiger Leberenzyme. Die stärke dieser Auswirkungen entsprechen jedoch lediglich ungefähr der einer Grapefruit die ebenfalls die Wirkungsweise von Arzneimitteln verändert. Glaukompatienten sollten vor der CBD Einnahme ebenfalls ihren Arzt konsultieren, da in einer Studie der University of Aberdeen nachgewiesen wurde, dass durch die Einnahme von CBD der Augeninnendruck erhöht werden kann.

Hanfsamen in Nahaufnahme

Zusammenfassung

CBD ist ein Auszug der Hanfpflanze ohne psychoaktive Wirkung und vernachlässigbar kleinen Rest mengen an THC. Cannabidiol ist ein sehr sicheres Supplement mit äußerst geringen Nebenwirkungen, die nur sehr selten oder in Ausnahme fällen auftreten. Die entzündungshemmenden Eigenschaften und die stressmindernden Effekte bei der längerfristigen Einnahme sind gerade für Sportler und leistungsorientierte Menschen interessant, denn die Regeneration ist ebenso wichtig wie das Training.

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